Linsencurry mit Reis

Rotes Linsencurry mit Reis, Gemüse und frischen Kräutern. Dieses Rezept mit Kokosmilch ist der perfekte Beweis, wie unglaublich lecker veganes Essen schmecken kann. Das eiweißreiche Gericht mit roten Linsen sättigt und liefert nur 385 Kalorien pro Portion. Die Harmonie der Zutaten mit der Soße verzaubern den Gaumen.

Linsencurry Rezept

Linsencurry Rezept

Gesamt: 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten
Schwierigkeit: Einfach

4.8
(23)

Nährwerte und Kalorien

Kalorien: 385 kcal (pro Portion)
Kohlenhydrate: 45,8 g
Fett: 12,9 g
Eiweiß: 15,5 g
Ballaststoffe: 10,1 g

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 150 g rote Linsen
  • 150 g Brokkoli
  • 3 Karotten
  • 1 rote Zwiebel
  • 100 g Basmatireis

Für die Soße:

  • 200 ml Kokosmilch
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL rote Currypaste
  • 1 EL Olivenöl/Kokosöl
  • 1 Limette
  • Salz und Pfeffer
  • Koriander

>> Linsencurry im Kochtopf
>> Linsencurry im Thermomix

Zubereitung Linsencurry

  1. Zu Beginn die Karotten putzen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Anschließend Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Basmatireis gründlich waschen und nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser zubereiten.
  3. Nun eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel mit Olivenöl/Kokosöl glasig darin andünsten. Rote Linsen abbrausen und zusammen mit dem vorbereiteten Gemüse in die Pfanne geben.
  4. Currypaste einrühren und mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen. Alles bei mittlerer Hitze für circa 15 Minuten köcheln lassen. Ab und an umrühren.
  5. Zum Schluss Linsencurry mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann mit dem gekochten Reis, ein paar Zwiebelwürfeln, Limetten-Spalten und fein gehacktem Koriander garniert servieren.

Gut zu wissen: Du magst keine Kokosmilch? Kein Problem. Verwende hierfür stattdessen einfach 200 ml Kochsahne. Beachte nur, dass das Gericht dann nicht mehr vegan, sondern vegetarisch ist.

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Tipps zum Rezept

Gemüse, Kräuter und Gewürze: In das rote Linsencurry passen auch andere Gemüsesorten sehr gut. Paprika, Blumenkohl oder Hokkaido-Kürbis sind hierfür ideal geeignet. Der Koriander kann durch Petersilie ausgetauscht werden. Etwas mehr Würze bekommt das Curry mit Chili, Kurkuma, Currypulver oder Kreuzkümmel. Außerdem kann es mit einer gelben Currypaste zubereitet werden. Diese ist etwas milder als die rote Paste. Fruchtig-süß wird es mit ein paar Mangowürfel. Als Topping passen geröstete Cashewkerne.

Verschiedene Reissorten: Zum Linsencurry empfehlen wir weißen Basmatireis. Selbstverständlich können aber auch andere Reissorten verwendet werden. Naturbelassener Vollkornreis ist etwas gesünder und enthält mehr wertvolle Inhaltsstoffe. Doch der leicht nussige Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Weitere Möglichkeiten sind Klebereis oder Wildreis. Einfach ausprobieren, den Reis nach Packungsanleitung kochen und zum Curry servieren.

Wissenswertes zu roten Linsen

Rote Linsen für Linsencurry Rezept

Rote Linsen sind im Gegensatz zu anderen Linsensorten, wie z.B. der braunen Tellerlinse, bereits geschält. Aus diesem Grund müssen sie nicht vorgekocht werden und sind für unseren Magen besser bekömmlich. Vor allem Menschen, die beim Verzehr von Hülsenfrüchten unter Blähungen leiden, sollten rote Linsen ausprobieren.1

Doch rote Linsen sind deshalb nicht weniger gesund. Sie sind wahre Proteinbomben und punkten mit vielen Vitalstoffen. Eisen, Zink, Folsäure, Magnesium sowie vielen B-Vitaminen. Zudem halten sie lange satt und sind besonders fettarm. 100 Gramm liefern lediglich circa 2 g Fett und satte 11 g Ballaststoffe.2

Rotes Linsencurry

In unserem Rezept verwenden wir rote Linsen. Der Vorteil von roten Linsen ist neben dem köstlichen Geschmack, dass diese nicht vorgekocht werden müssen. Daher sind sie besonders gut für ein schnelles Linsencurry geeignet. Für ein schmackhaftes Linsencurry können aber ebenso gut gelbe Linsen verwendet werden. Auch diese sind bereits geschält und müssen nicht mehr eingeweicht und vorgekocht werden.

Beluga- und Berglinsen gehören zu den kleinen und sehr aromatischen Linsensorten. Auch sie passen ausgezeichnet, um ein veganes Curry zuzubereiten. Nur etwas mehr Kochzeit sollte eingeplant werden – circa 30 Minuten. Schneller geht es, wenn du bereits vorgekochte Linsen aus dem Glas oder der Dose verwendest.

Indisches Linsencurry (Linsen Dal)

Unser Linsencurry Rezept entstammt der indischen Küche. Auch hier wird es mit Kokosmilch zubereitet. Nur die Gewürzpalette wird mit aromatischen Gewürzen wie Kümmel, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Paprikapulver oder Chili ergänzt. Zudem wird zum Linsen Dal oft noch Joghurt als Dip und indisches Naan-Brot als Beilage gereicht.

Neben roten/gelben Linsen wird das Dal auch gerne mit anderen Hülsenfrüchten gekocht. Es eignen sich beispielsweise Bohnen oder Kichererbsen. Ergänzt wird das Curry gerne mit Gemüse, wie Spinat, Kartoffeln, Blumenkohl oder Kürbis. Auch Huhn wird gerne verwendet.

Linsencurry im Thermomix

Das rote Linsencurry lässt sich auch im Thermomix im Handumdrehen zubereiten. (Zutaten Linsencurry)

Nachteil der Zubereitung im Thermomix: Rote Linsen werden schnell weich, wenn man sie kocht und sehen dann matschig aus. Daher nicht zu viel und zu stark rühren. Zudem muss der Reis im Thermomix entweder zuvor bzw. danach gekocht oder separat auf einer Kochplatte im Topf zubereitet werden.

Zubereitung im Thermomix:

  • Basmatireis waschen und nach Packungsanleitung kochen.
  • Karotten putzen, schälen und in Scheiben schneiden.
  • Brokkoli waschen und in Röschen teilen.
  • Zwiebel schälen, in den Mixtopf geben und für 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.
  • Anschließend mit Olivenöl/Kokosöl 2 Minuten/80°C/Stufe 2 dünsten.
  • Karotten und Brokkoli hinzugeben und 30 Sekunden/Stufe 3 grob zerkleinern.
  • Rote Linsen abbrausen und in den Mixtopf geben.
  • Mit Gemüsebrühe, Currypaste und Kokosmilch aufgießen und 15 Minuten/100°C/Stufe 1 garen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann mit Reis, Limetten-Spalten und Koriander garniert servieren.

Linsencurry mit Kartoffeln

Für mehr Abwechslung beim Linsencurry kann die Reisbeilage variiert werden. Neben Reis eignen sich besonders gut festkochende Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Hierfür im ersten Schritt unseres Rezepts statt dem Reis die Kartoffeln bzw. Süßkartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Anschließend in kochendem Salzwasser circa 15 – 20 Minuten kochen, bis sie gar sind. Die genaue Kochzeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab.

Linsencurry – Aufbewahrung und Haltbarkeit

Rotes Linsencurry ist ein sehr dankbares Rezept. Es lässt sich problemlos vorbereiten und wieder aufwärmen. Nach wiederholtem Aufwärmen schmeckt es sogar noch besser. Wir bereiten daher gerne die doppelte Portion Linsencurry zu, um es am nächsten Tag nochmals zu genießen.

Das vegane Linsencurry hält in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 4 Tage. Zudem lässt sich das Curry prima einfrieren. So kann es bei Bedarf portioniert entnommen und wieder aufgewärmt werden. Den Reis empfehlen wir jedoch immer frisch zuzubereiten.

Interessantes zu Linsencurry

  • Linsencurry mit Gemüse: In unserem Rezept verwenden wir Karotten und Brokkoli. Das Curry lässt sich perfekt mit weiterem Gemüse wie Blumenkohl, Spinat oder Kürbis ergänzen. Lecker fruchtig wird es mit Mango.
  • Rotes/Gelbes Linsencurry: Für ein leckeres Curry eignen sich besonders rote oder gelbe Linsen. Diese sind bereits geschält und müssen nicht vorgekocht werden. Zudem sind sie sehr gesund und enthalten viel Eiweiß. Viele vertragen geschälte Linsen besser als andere Linsensorten, da diese für den Magen bekömmlicher sind.
  • Linsencurry mit Kokosmilch: Die Kokosmilch ist die Geheimzutat für ein leckeres Curry nach indischer Art. Zusammen mit der Currypaste verleiht sie dem Gericht genau die richtige Würze.

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Weitere Gemüserezepte: (Linsencurry)


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Quellen:
1) Geschälte Linsen – Farbe am Teller bekennen! www.umweltberatung.at (abgerufen am 06.03.2022)
2) Rote Linsen: Nährwerte und Kalorien der Hülsenfrüchte: utopia.de (abgerufen am 06.04.2022)