Reissalat mit Thunfisch

Ein leckerer Reissalat mit Thunfisch und buntem Gemüse – Mais, Erbsen, Paprika und Zwiebel. Zum Grillen ist das einfache und schnelle Rezept besonders beliebt. Angemacht wird der Salat mit einem köstlichen Joghurt Dressing, dass sich mit Curry noch verfeinern lässt. Exotischer wird der Salat mit Mandarinen, Ananas oder Mango.

Reissalat Rezept

Reissalat Rezept

Gesamt: 35 Minuten
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten
Schwierigkeit: Einfach

4.6
(13)

Nährwerte und Kalorien: (pro Portion)

Kalorien: 425 kcal
Kohlenhydrate: 44,8 g
Fett: 16,0 g
Eiweiß: 20,7 g
Ballaststoffe: 5,9 g

Zutaten: (4 Portionen)

  • 150 g Reis (Langkornreis)
  • 200 g Erbsen
  • 200 g Mais
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose Thunfischfilet (im eignen Saft)
  • 1 Zwiebel

Für das Dressing:

  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Essig
  • 100 g Naturjoghurt
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung Reissalat:

  1. Zu Beginn den Reis in ein Sieb geben und gründlich waschen, bis klares Wasser durchfließt. Anschließend den Reis in einem Topf mit der 1,5-fachen Menge Wasser und einer Brise Salz zum Kochen bringen. Nach Packungsanleitung den Reis für circa 20 Minuten (je nach Reissorte) garen lassen.
  2. Währenddessen Paprika putzen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Zusammen mit dem Mais, den Erbsen und dem abgetropften Thunfisch in eine große Schüssel geben.
  3. Für das Dressing Essig, Öl, Joghurt, Zucker, etwas Wasser und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Sobald der Reis fertig gekocht ist, abkühlen lassen. Danach zusammen mit dem Dressing vorsichtig unter das Gemüse heben.
  5. Den frisch zubereiteten Reissalat im Kühlschrank ziehen lassen. Wir empfehlen: Bis der Reis wirklich ausgekühlt ist, besser noch über Nacht durchziehen lassen.

Gut zu wissen: Der Reissalat lässt sich mit verschiedenen Reissorten zubereiten. Hier kannst du mehr über die unterschiedlichen Reissorten erfahren.

Dir hat unser Reissalat Rezept geschmeckt? Dann probiere doch auch mal unseren leckeren Linsensalat oder unseren Kichererbsensalat. Auch unser köstliches Linsencurry könnte interessant für dich sein.

Tipps zum Rezept:

Kalorienarm: Der Reissalat ist im Vergleich zu einem Tomatensalat oder Bohnensalat etwas deftiger und kalorienreicher. Er lässt sich jedoch mit nur wenigen kleinen Änderungen in ein kalorienärmeres Gericht verwandeln. Verwende hierfür einfach weniger Reis und gebe entsprechend mehr Gemüse hinzu. Oder ersetze den Mais und die Erbsen mit Tomaten und Gurken. Schon hast du einen kalorienärmeren Reissalat, den du ohne Reue genießen kannst.

Reiskocher: Du liebst unser Reissalat-Rezept, doch dich nervt, dass jedesmal der Reis anbrennt, das Wasser überläuft und du die ganze Zeit neben dem Topf stehen musst? Dann könnte ein Reiskocher genau das Richtige sein! Diese gibt es bereits für wenig Geld und neben der enormen Zeitersparnis, schont es auch die Nerven. So funktioniert’s: Reis in Reiskocher geben, Wasser und Salz hinzugeben, anschalten, fertig. Sobald der Reis gar ist, meldet sich das Gerät bei dir. Unsere Reiskocher-Empfehlung!*

Wissenswertes zu Reis:

Reis für Reissalat Rezept

Reis gehört zu den wichtigsten Getreidesorten. Im asiatischen Raum bestehen rund 80 Prozent der Gesamtnahrung aus Reis. Abhängig von der Reissorte, dem Anbaugebiet und der Umwelttechnik schwanken die Inhaltsstoffe und der Vitamingehalt sehr. Allen Reissorten gemeinsam ist, dass sie zu einem Großteil aus Kohlenhydraten bestehen und nur einen geringen Fettanteil aufweisen.1

Fakt ist, dass ungeschälter Reis wie Vollkornreis mehr Vitamine enthält. Zudem enthält Vollkornreis mehr Ballaststoffe, was der Verdauung und dem Sättigungsgefühl zugutekommt. Dennoch sollte Reis nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Reis und Reisprodukte je nach Anbaugebiet unterschiedlich große Mengen an Arsen aufweisen können.2

Was passt noch in den Reissalat?

Der Reissalat lässt sich nach Lust und Laune erweitern. Hierfür eignet sich Käse jeglicher Art: Feta, Mozarella, Schafskäse oder Gouda-Würfel. Auch weitere Gemüse-Sorten wie Tomaten, Gurken, Avocado, grüne Bohnen, Kichererbsen, Spargel oder Zuckerschoten passen hervorragend in den Reissalat. Fruchtiger wird er mit Obstsorten wie Mango, Mandarine und Ananas. Hähnchen, Pute, Garnelen oder Schinkenwürfel werten den Salat zusätzlich auf.

Auch Gewürze wie Curry, Chili, Sambal Oelek oder Sojasoße verleihen dem Reissalat eine leckere Würze. Frische und fein gehackte Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Majoran verfeinern ihn noch einmal deutlich. Als Topping passen ausgezeichnet Erdnüsse, Kürbiskerne oder gekochte Eier. Zudem lässt sich das Dressing vom Reissalat noch schmackhafter mit Mayonnaise machen. Damit steigt der Fettgehalt jedoch deutlich.

Was passt zu Reissalat?

Zu Reissalat passt in der Regel alles. Er kann als Hauptspeise verzehrt werden und ist gleichzeitig die perfekte Beilage. Besonders gut passt der Reissalat zu Suppen, wie der Tomatensuppe oder Brokkolisuppe. Doch auch zu Fisch und Fleisch-Gerichten kann der Reissalat gegessen werden. Beim Grillen schmeckt der Reissalat ausgezeichnet mit ein paar Hähnchenschenkeln oder einem leckeren Steak.

Reissalat: Vegetarisch und Vegan

Der Reissalat ist im Handumdrehen in eine vegetarische und vegane Variante umgewandelt. Hierfür einfach den Thunfisch und Naturjoghurt für das Dressing komplett weglassen oder durch eine vegane Alternative ersetzen. Als Alternativen eignen sich zum Beispiel gebratener Tofu und veganer Frischkäse. Schmeckt klasse im Reissalat und ist für jeden ein wahrer Genuss!

Reis richtig kochen:

Damit der Reis für den Reissalat schön locker und fluffig wird, gibt es bei der Zubereitung ein paar Dinge zu beachten. Hier unser Vorgehen mit der sogenannten „Quellmethode“:

  • Wasche den Reis gründlich in einem Sieb, bis klares Wasser hindurchfließt. So werden unerwünschte Verunreinigungen entfernt.
  • Gebe in einen Topf die gewünschte Menge Reis mit der 1,5-fachen Menge Wasser.
  • Füge etwas Salz hinzu und bringe das Wasser bei geschlossenem Deckel zum Kochen.
  • Sobald das Wasser kocht, die Herdplatte runter stellen und auf niedriger Stufe köcheln lassen bis das Wasser vollständig verdampft ist. Dies dauert je nach Reissorte meist zwischen 20 – 30 Minuten.

Interessant: Neben der Quellmethode gibt es auch die „Wassermethode“. Hier wird der Reis mit deutlich mehr Wasser gekocht (ähnlich wie beim Nudeln kochen). Vorteil der Quellmethode ist jedoch, dass mehr Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Daher arbeiten wir in der Regel bei unseren Reisgerichten mit der Quellmethode.

Reissorten: Ein kurzer Überblick

Es gibt weltweit über 120.000 verschiedene Reissorten. Die Wichtigsten im Überblick:

Langkornreis: Unter Langkornreis werden die Reissorten zusammengefasst, deren Körner 6 – 8 mm lang sind. Sie haben eine längliche Form und zeichnen sich dadurch aus, dass sie gekocht locker und körnig schmecken. Wir empfehlen Langkornreis für den Reissalat zu verwenden. Bekannte Langkornreis-Sorten sind der Parfümreis, Basmati-, Parboiled-, und Klebreis.

Rundkornreis: Unter Rundkorn-, und Mittelkorn Reis fallen Reissorten, deren Körner merklich kürzer sind als die des Langkornreis. Die Reissorten haben einen höheren Anteil an Stärke, ihre Korn-Form ist oval bis rundlich und leicht transparent. Beim Kochen wird der Rundkornreis weich und sehr klebrig. Bekannte Rundkornreis-Sorten sind der Risotto-, Milch-, Paella-, und Sushi Reis.

Vollkornreis: Unter Vollkorn-, bzw. Naturreis versteht man naturbelassenen Reis, dessen Schale nicht abgeschliffen wurde. Dadurch bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Er benötigt jedoch die doppelte Zeit zum Garen. Vollkornreis ist besonders gesund und sein Geschmack leicht nussig. Angebaut wird der Naturreis in verschiedensten Teilen der Welt.

Wildreis: Wildreis ist im Grund genommen gar kein Reisgewächs, sondern Wassergras. Dieses wird nicht angebaut, sondern wächst auf ganz natürliche Weise. Es enthält mehr Eiweiß, Kalium und Magnesium. Wildreis zeichnet sich durch seine dunklen Körner aus und wird oftmals mit anderen Reissorten gemischt.


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Weitere Salatrezepte: (Reissalat)


>> Weitere Informationen über Reis.

Quellen:
1) Reis – Ein kalorienarmer Sattmacher: www.gesundheit.de (abgerufen am 27.09.2021)
2) Arsen in Reis – was ist bei Säuglingen und Kleinkindern zu beachten: www.verbraucherzentrale.de (abgerufen am 07.03.2022)