Brokkolisalat mit Paprika

Unser köstlicher Brokkolisalat glänzt mit seinen Nährwerten und strotzt vor Vitaminen. Angemacht wird der Salat mit einem leckeren süßen Honig-Senf Dressing. Das Rezept – ob roh, gekocht, mit oder ohne Thermomix – schmeckt einfach klasse. Verfeinern lässt sich der Salat mit Pinienkernen, würzigem Feta oder fruchtigem Apfel.

Brokkolisalat Rezept

Brokkolisalat Rezept

Gesamt: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Schwierigkeit: Einfach

4.6
(15)

Nährwerte und Kalorien: (pro Portion)

Kalorien: 325 kcal
Kohlenhydrate: 14,5 g
Fett: 23,3 g
Eiweiß: 8,1 g
Ballaststoffe: 9,1 g

Zutaten: (4 Portionen)

  • 600 g Brokkoli (frisch oder tiefgefroren)
  • 2 Paprika (rot/gelb)
  • 150 g schwarze Oliven (ohne Stein)
  • 1 rote Zwiebel
  • Sesam

Für das Dressing:

  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Essig (Balsamico)
  • 1 EL Honig
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung Brokkolisalat:

Vorbereitung bei tiefgefrorenem Brokkoli: Am besten (wie bei der Brokkolisuppe) über Nacht aus dem Gefrierfach nehmen und im Kühlschrank auftauen lassen.

  1. Zu Beginn den Brokkoli gründlich waschen und in kleine Röschen teilen. Anschließend die Paprikas waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Schwarze Oliven halbieren.
  3. Nun alle vorbereiteten Zutaten in eine große Schüssel geben. Etwas Sesam untermischen.
  4. Für das Dressing: Olivenöl mit Essig, Honig, Senf und etwas Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren.
  5. Dressing über den Salat geben, gut durchmischen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf tiefen Tellern servieren.

Gut zu Wissen: Der Brokkolisalat hält sich im Kühlschrank etwa 2 Tage.

Dir hat unser Brokkolisalat Rezept geschmeckt? Dann versuche doch auch mal unseren leckeren Rote Beete Salat oder unseren Bohnensalat. Auch unsere köstliche Brokkolisuppe könnte interessant für dich sein.

>> Brokkolisalat Rezept im Thermomix

Tipps zum Rezept:

Einkauf: Für unseren Brokkolisalat kann frischer oder tiefgefrorener Brokkoli verwendet werden. Egal für welche Variante du dich entscheidest – wir empfehlen besonders auf Bio-Qualität zu achten. In Deutschland hat das Kohlgemüse seine Hauptsaison von Mai bis November. Zu dieser Zeit ist Brokkoli besonders schmackhaft und kann regional bezogen werden. Achte beim Einkauf auf eine kräftig, satte grüne Farbe. Denn wenn die Brokkoli-Röschen gelbe Stellen aufweisen, ist das Gemüse zwar noch essbar, aber schon etwas älter.

Lagerung: Frischer Brokkoli sollte immer zeitnah verarbeitet und nicht auf Vorrat gekauft werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er nur circa 3 – 4 Tage frisch. Entferne hierfür am besten die Blätter und wickel ihn in Frischhaltefolie ein. Solltest du den Brokkoli nicht zeitnah verarbeiten können, kann er wunderbar eingefroren werden. >> Hier geht es zur Anleitung, wie du Brokkoli richtig einfrierst. <<

Wissenswertes zu Brokkoli:

Brokkoli für Brokkolisalat Rezept

Brokkoli ist wahrlich ein Superfood der Extraklasse. Er ist ideal, um die Abwehrkräfte und das Immunsystem zu stärken. Denn das grüne Gemüse liefert auf 100 Gramm satte 115 mg Vitamin C. Somit hat man bereits mit einer kleinen Ration Brokkoli mehr als die empfohlene Tagesdosis Vitamin C, die Experten empfehlen.1

Zudem kann Brokkoli beim Abnehmen helfen, die Sehkraft stärken, vor Diabetes schützen und sogar Krebs vorbeugen. Neue Studien zeigen, dass der in Brokkoli enthaltene Stoff Sulforaphan aggressive Tumorstammzellen angreift und sogar bei schon bestehender Erkrankung hilft und die Wirkung von Chemotherapien erhöhen kann.2

Was passt in den Brokkolisalat?

In den Brokkolisalat passen neben den Zutaten aus unserem Rezept auch noch leckere Kerne oder Nüsse. Beispielsweise Cashewkerne, Erdnüsse, Walnüsse, Mandeln, Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne. Der Rohkostsalat kann aber auch mit Tomaten, Karotten, Mais und Avocado ergänzt werden. Apfel, Birne, Weintrauben, Mango und Cranberrys verleihen dem Salat einen fruchtigen Geschmack. Etwas deftiger wird der Brokkolisalat mit Feta- oder Käsewürfeln, Speck und Schinken. Einfach ausprobieren!

Was passt zu Brokkolisalat?

Brokkolisalat passt zu den verschiedensten Gelegenheiten. Er kann ausgezeichnet zu einem gebratenen Seelachs, einem leckeren Steak oder einem köstlichen Thunfischfilet gegessen werden. Fisch und Fleisch – egal in welcher Form – schmecken wunderbar zu Brokkoli. Im Sommer eignet sich der Brokkolisalat außerdem perfekt zum Grillen. Das Kohlgemüse kann zudem hervorragend als Beilagensalat zu Kartoffelgerichten gegessen werden, zum Beispiel zu Ofen-, Brat- oder Salzkartoffeln.

Brokkolisalat im Thermomix

Ein leckerer Brokkolisalat ist auch im Thermomix im Handumdrehen zubereitet. (Zutaten Brokkolisalat)

Der Rohkostsalat sieht im Thermomix zubereitet natürlich etwas anders aus als auf unserem Rezept-Bild (fein gehäckselt), doch der Geschmack ist trotzdem fantastisch und die Zubereitung geht vor allem richtig schnell.

Zubereitung im Thermomix:

  • Brokkoli waschen und in Röschen teilen.
  • Paprika waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden.
  • Die Zwiebel schälen und vierteln.
  • Alle Zutaten (inklusive Dressing) in den Mixtopf geben und 5 Sekunden/Stufe 4 zerkleinern.
  • Bei Bedarf den Vorgang wiederholen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Idee: Die schwarzen Oliven durch einen süß-säuerlichen Apfel ersetzen – schmeckt fruchtig lecker!

Brokkoli roh oder besser gekocht?

Unser Brokkolisalat wird mit rohem Brokkoli zubereitet. Das hat auch seinen Grund. Denn Brokkoli ist in roher Form gesünder als gekochter. Beim Kochen gehen hitzeempfindliche Vitamine wie beispielsweise Vitamin C und Vitamin B5 verloren. Bei Menschen mit empfindlicher Verdauung können größere Mengen an rohem Brokkoli zudem zu Bauchschmerzen oder Blähungen führen.

Hier empfehlen wir den frischen Brokkoli vorher 3 Minuten in kochendem Wasser zu blanchieren. Auch Garen oder Dünsten im Dampfgarer ist eine gute Möglichkeit, um den Brokkoli bekömmlicher zu machen. Bei diesen schonenden Zubereitungs-Methoden bleiben darüber hinaus die Vitamine und Spurenelemente besser erhalten.

Brokkoli einfrieren – So funktioniert’s

Frischer Brokkoli sollte immer möglichst schnell verarbeitet werden. Wenn hierfür nicht ausreichend Zeit ist, kann er problemlos eingefroren werden. Dies macht ihn bei minus 18 Grad für etwa 10 Monate haltbar.

In unserer Anleitung zeigen wir dir, wie du am sinnvollsten vorgehst:

  • Wasche den Brokkoli gründlich und entferne die Blätter mit einem scharfen Messer.
  • Anschließend zerteilst du den Kohl in kleine Stücke bzw. in seine einzelnen Röschen.
  • Nun gibst du die Brokkoli-Röschen 3 Minuten lang in kochendes Wasser und blanchierst diese.
  • Zum Schluss werden die Röschen mit kaltem Eiswasser abgeschreckt.
  • Wichtig: Vor dem Einfrieren sollte der Brokkoli noch etwas auf einem Geschirrtuch trocknen. So verhinderst du, dass sich zu viele Eiskristalle bilden.

Der tiefgefrorene Brokkoli kann jetzt bei Bedarf portioniert und für eine schmackhafte Brokkolisuppe oder einen köstlichen Brokkolisalat entnommen werden.


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Weitere Salatrezepte: (Brokkolisalat)


>> Weitere Informationen über Brokkoli hier lesen.

Quellen:
1) Wie gesund ist Brokkoli wirklich: www.mylife.de (abgerufen am 07.03.2022)
2) Brokkoli: eatsmarter.de (abgerufen am 22.09.2021)